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                  2. Bundesliga, Saison 04/05, 22.01.05                

 

    2:2 

 

 Eintracht Trier - Rot-Weiß Oberhausen

 

Trier, Moselstadion (5.500 Zuschauer)

 

 

7 (in Worten sieben!) Wochen dauerte nun meine ganz persönliche Winterpause. Aufgrund der lausigen Temperaturen war diese recht kurzweilig und man konnte sich endlich mal um wichtige und unwichtige Dinge kümmern. Zur letztern Kategorie zählte die Beantwortung der spannenden Frage, welcher Verein als Erster im Jahr 2005 mein Eintrittsgeld sein Eigen nennen darf.

Ganz oben auf der Liste stand natürlich mein "Stammverein" Schalke 04, der zum Rückrundenauftakt den amtierenden deutschen Meister von der Weser empfangen sollte. Langweiliger kann man das Jahr wohl nicht beginnen. Deutscher Meister hin - Deutscher Meister her - Werder Bremen zieht sowohl sportlich als auch fantechnisch nicht gerade die Wurst vom Tisch (wobei es eigentlich egal ist, wer in die Arena kommt, bis auf 2-3 Ausnahmen ist es eh immer dieselbe Soße). Zur Erinnerung: In der letzten Saison endete die Partie 0:0 und die Hinfahrt war eine einzige Katastrophe.

Also mussten Alternativen her und zwar schnell, denn wer heute günstig reisen will, muss Wochen - wenn nicht gar Monate vorher buchen, um an günstige Flug- und/oder Bahntickets zu kommen.

Wofür setzt man sich am Saisonanfang Ziele? Richtig, damit man nicht so planlos durch die Gegend eiert. Für die Leser die schon an der TaiGinseng-Flasche hängen sind diese: Komplettierung 1. Bundesliga (Freiburg und Gladbach fehlen noch), Komplettierung 2. Bundesliga (Saarbrücken und Trier fehlen noch) sowie die restlichen drei Stadien der Regionalliga Nord besuchen. Gladbach und Freiburg werden in der Rückrunde noch mit den Königsblauen angesteuert und die Regionalligisten halten noch Winterschlaf. Ergo bleiben nur Trier und Saarbrücken, wovon Letztere auch noch ein Auswärtsspiel hatte. Der Gegner, so verheißt mir der Matchkalender ist der SC Rot-Weiß Oberhausen und ist nicht gerade dafür bekannt mit tausenden von Schlachtenbummlern durch die Lande zu ziehen. Also dann doch mal lieber einen Blick in die ausländischen Spielpläne werfen und sofort sprang folgende Partie ins feuchte Auge: FC Metz - Olympique Marseille! Stadion ein echter Leckerbissen und der Gegner vom Feinsten - Fußballherz was willst Du mehr. Sofort rotierte das Gehirn. Trier Anstoß 13:00, Ansetzung in Frankreich zwar noch ohne Uhrzeit, aber schließlich weiß doch jedes Kind, dass die Franzmänner immer um 20 Uhr spielen.

So eine "Fußballreise" kann im Prinzip in drei Akte unterteilt werden. Das Spiel / die Spiele als Hauptakt bzw. Hauptakte (hier gilt: umso mehr - umso besser), die Reiseplanung als Vorspiel (hier gilt: umso komplizierter - umso größer die Vorfreude auf die Hauptakte) und schließlich die Rückreise sozusagen als die Zigarette danach (in dieser Phase denkt man meist schon an die nächste Tour und Schwierigkeiten werden locker weggesteckt).

Kommen wir zum Vorspiel, bei dem als Hilfsmittel das Internet wahlweise auch Straßenkarten, Schulatlanten und das Kursbuch der deutschen Bahn erlaubt ist. Ganz wichtig ist es jetzt, welche Strecke man sich zuerst raussucht. Berlin - Trier? Nein! Berlin - Metz? Auch nein! Richtige Antwort an dieser Stelle ist natürlich Trier - Metz, denn wie der Leser weiter oben schon gelernt hat: Umso mehr Hauptakte, umso größer das Vergnügen. Also Ende Trier ca. 15 Uhr, Abfahrt Trier 16:00 Uhr und Ankunft Metz um 18:00 Uhr. Paßt! Ende Metz ca. 22 Uhr, mögliche Rückfahrt nach Berlin ca. 23 Uhr! Ergebnis: Nix! Also schon mal Übernachtung in Metz einplanen (das jetzt schon mal im Hinterkopf behalten). Also schnell noch mal gecheckt, welche Züge in welche Richtung überhaupt Samstagabend um ca. 23 Uhr Metz verlassen: Saarbrücken blinkt am Bildschirm auf! Saarbrücken? Noch mal schnell einen Blick auf die Karte geworfen und schon waren Saarbrücken - Trier - Metz die möglichen Schenkel des goldenen Dreiecks für diese Tour.

Also erstmal die Hin- und Rückfahrt prüfen. Wenn man am Samstagmittag in Trier sein möchte, muss man in Berlin um 00:32 Uhr mit dem Nachtzug nach Köln und dann weiter nach Trier. Der Weg rückwärts war ähnlich bescheiden. Also, Anreise am Freitag und Rückreise am Sonntag, was zwei Übernachtungen zur Folge haben würde. Saarbrücken als neuralgischer Punkt kristallisierte sich nun immer mehr heraus, denn wenn zwei Übernachtungen, dann diese doch vorteilhafter an einer Stelle. Da eine deutsche Airline eh noch tief in meiner Schuld stand, war die Strecke Berlin - Frankfurt und zurück schon mal gesichert. Die Buchung eines günstigen Einzelzimmers im Herzen der saarländischen Hauptstadt ging noch schneller und da man ja zu diesem Zeitpunkt mehrmals täglich www.bahn.de besucht hatte, spuckte der Drucker alsbald Onlinetickets für die Strecke Frankfurt - Saarbrücken und zurück (eine wilde Kreuzung aus Plan- und Spar 50 und Bahncardermäßigung) aus.

Herrlich! Blieben nur noch kleinere Detailfragen zu klären:
1. Wird Metz ausverkauft sein (wenn ja, gibt es einen Vorkauf und/oder einen gut funktionierenden Schwarzmarkt)?
2. Wie weit ist der Weg vom Bahnhof Metz zum „Stade Saint-Symphorien“?
Schnell die Fragen in einem eigens dafür vorgesehenen Internet-Forum abgesetzt und nach kurzer Zeit kam auch schon eine Antwort von einem gewissen "armaraamaranto":
1. "Wird ausverkauft sein, aber ich kann Dir eine Karte im Vorverkauf besorgen, da ich in Saarbrücken unweit der französischen Grenze lebe."
2. "Viertelstündchen - aber ich kann Dich auch von Saarbrücken aus mit hin- und zurücknehmen!"

Wunderbar, die Hotelwahl mit Saarbrücken erwies sich also als wahrer Glücksgriff, was sollte da jetzt noch schief gehen? Also schnell wieder die Zugverbindungen geprüft, denn nun musste es ja von Trier nicht direkt nach Metz gehen, sondern erstmal wieder zurück nach Saarbrücken. Eine gewisse (wenn auch positive) Kompliziertheit des Vorspiels nahm nun langsam Gestalt an. Auch diese Bahnverbindung machte keine Probleme, denn der Zug sollte um 16:55 in Saarbrücken eintrudeln. Schnell die Daten "armaraamaranto" übermittelt und um Vorschlag für Treffpunkt gebeten. Antwort: "Äh, 16:55 Uhr? Anstoß in Metz ist um 17:15 Uhr und da müssen wir spätestens um 15 Uhr los!"

Was folgte war eine wilde Flucherei gen französischem Verband, französischem Fernsehen und französischem Volk im Allgemeinen. Also wieder www.bahn.de bemüht mit dem Ergebnis, dass man Metz nie und nimmer pünktlich erreichen würde (von Saarbrücken ganz zu schweigen). Besonders ärgerlich war die Tatsache, dass die Anstoßzeit schon lange feststand und auf französischen Seiten auch publiziert wurde (Anfängerfehler!).

Aber mit Heulerei allein kommt man seinen Zielen auch nicht näher. Mit den veränderten Daten hilft in einem solch prekären Fall erstmal eine Bestandsaufnahme. Flug- und Bahntickets gebucht, Umbuchung nicht möglich bzw. sauteuer. Also blieben nur vier Alternativen:
1. Für den Samstag Leihwagen (zu teuer!)
2. Nur Trier (die schlechteste aller Möglichkeiten!)
3. Nur Metz (immerhin besser als nur Trier!)
4. Jemanden finden, der die gleichen Partien auf dem Zettel hat und mit dem PKW unterwegs ist.

Man kann natürlich auch sein Schicksal selbst in die Hand nehmen, anstatt auf irgendwelche günstigen Ereignisse zu hoffen. Dabei darf man auch vor Prostitution nicht zurückschrecken. Also wieder "armaraamaranto" kontaktiert und ihm die genialste Idee des Jahrhunderts - sprachlich fein verpackt - unterbereitet: "Mensch, komm doch einfach mit nach Trier (und dann natürlich weiter nach Metz). Mit mir zu fahren ist so schön wie ein Sonnenuntergang am Amazonas laber laber sülz!" Unverständlicherweise fand dieser den Vorschlag aber nicht so pralle, sagte aber nach kurzer Bedenkzeit (ca. eine Woche) dann doch zu. Somit war letztlich wieder alles im Lot.

Die Planungen waren abgeschlossen, mussten diese nun in die Tat umgesetzt werden. Der Hinweg via Frankfurt war problem- und ereignislos. Am nächsten Morgen – dem Spieltag – war man dann um die Erkenntnis reicher, dass die Kneipen rund um den Johanner Markt durchaus zum Verweilen einladen.

Nachdem Yannick (der verbirgt sich hinter dem klangvollen Nick „armaraamaranto“) erst mich und dann Pascal am Ludwigspark eingeladen hatte, machten wir uns dann über die Autobahn auf nach Trier. Nach kurzer Eingewöhnungsphase in den saarländischen Dialekt, konnte ich alsbald vernehmen, dass Trier zum einen über die langweiligste Fanszene und zum anderen über das hässlichste Stadion in Liga Zwei verfügt. Garniert wurden die Behauptungen mit amüsanten Geschichten rund um das Gastspiel des 1. FC Saarbrücken (nicht schwer herauszulesen, welchen Verein meine beiden Mitfahrer fantechnisch unterstützen, oder?) bei Eintracht Trier.

Die wichtigste Nachricht vor dem Spiel war nicht etwa wer neben Patschinski im Sturm spielen wird, sondern die, das SVE-Pressesprecher Dieter F., „der sich zum Jahreswechsel während eines Urlaubsaufenthaltes auf Kuba einer Blindarm-Operation unterziehen musste, sich von der Operation wieder erholt und auf das erste Eintracht-Heimspiel freut.“ (nachzulesen im Trierischen Volksfreund – kein Scherz, die Zeitung dort heißt wirklich so!). Willkommen in der Provinz!

Aber auch ein Blick ins „Eintracht-Echo“, dem Programmheft zum Spiel, versprach gar Wunderliches und vermittelte den Eindruck, dass diese Partei unter das Jugendschutzgesetz fallen würde und damit der noch nicht volljährige Anhang vor den Stadiontoren der Einlass verweigert werden würde. Sowohl der Trierer Neuzugang Maric, als auch RWO-Trainer Hach versprachen, dass sich beide Seiten den Arsch aufreißen würden. Aber Gott sei Dank blieb den Zuschauern an diesem sonnigen Tag die wilde und ungezügelte Analparade erspart.

 
Spiel:

Mal abgesehen von dem Ausgleich in der Nachspielzeit gab es keine erwähnenswerten Aktionen. Zweitliga-Alltag.

Tore: 1:0 (38. Min.) Maric, 1:1 (67. Min.) Haeldermans, 2:1 (78. Min) Petzer, 2:2 (90. Min.) Ouedraogo

 

 

Stimmung:

Schätzungsweise 400 Anhänger aus Oberhausen füllten einen Block und wussten durchaus zu gefallen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit präsentierten diese kleine rot-weiße Fahnen. Auf Trierer Seite zeigte sich nur der Mittelbereich der Gegengerade supportwillig, was aber während des ganzen Spiels eher langweilig anzusehen und -hören war. Mitte des zweiten Spielabschnitts wurde dort auch eine Rauchbombe gezündet. Warum man sich solche Aktionen aber nicht für „wichtige“ Spiele aufhebt, bleibt ein Rätsel der einheimischen Fangemeinde.

 

   
Vereine:

Hätte vor 99 Jahren nicht ein Jüngling aus Thüringen die Lust verspürt vor einen Ball zu treten, gäbe es heute vermutlich den SV Eintracht Trier 05 gar nicht. Darf man der Homepage des Vereins Glauben schenken, so kam im Jahre 1904 ein gewisser Ernst Vent von Weimar nach Trier und gründete ein Jahr später den Trierer Fußball-Club (kurz TFC). Irgendwann in den Folgejahren wurde aus dem TFC der SV und 1948 fusionierte man mit dem SV Eintracht 06 zum SV Eintracht Trier 05. Der „neue“ Verein kickte nach dem Zusammenschluss in der Oberliga Südwest. Der Oberliga, höchste deutsche Spielklasse, blieb man dann sogar bis 1962 treu und das sogar ohne sonderlich aufzufallen. Meist wurden zweistellige Tabellenplätze belegt, aber der Abstieg konnte bis ein Jahr vor der Gründung der Bundesliga vermieden werden. Nach einem Übergangsjahr in der Drittklassigkeit stiegen die Trierer 1963 in die Regionalliga auf, der damals zweithöchsten Spielklasse. Diese konnte immerhin bis 1973 gehalten werden, wobei die Saison 64/65 mit dem 3. Platz die erfolgreichste war. Die Rückkehr in die Zweitklassigkeit gelang aber schon 1975 wieder. 1980, also ein Jahr vor der eingleisigen 2. Bundesliga stiegen die Trierer in die Oberliga Südwest ab. Zwar bemühte sich der Verein in den nächsten zwei Jahrzehnten redlich in den bezahlten Fußball zurückzukehren, aber umgesetzt werden konnte dieses Vorhaben nie. Insgesamt dreimal (1987, 1993 und 1994) qualifizierten sich die Trierer für Aufstiegsrunden, um dann aber jedes Mal zu scheitern. Doch zumindest wurde beim letzten Aufstiegsversuch die Qualifikation zur Regionalliga geschafft und so blieb die Drittklassigkeit den Trierer erhalten. Pünktlich zum neuen Jahrtausend trafen heftige Turbulenzen in Form von finanziellen Schwierigkeiten den Verein. Zwar waren diese bald ausgestanden, doch durch eine Heimniederlage im letzten Spiel der Saison 00/01 wurde der Aufstieg wieder verpasst. Aber eine Spielzeit später und 21 Jahre nach dem Abstieg wurde der Aufstieg endlich perfekt gemacht.

Ohne Duisburger Gymnasiasten gäbe es heute wahrscheinlich keinen Verein namens SC Rot-Weiß Oberhausen (- Rheinland e. V. so der vollständige Name). Denn Schüler aus der Nachbarstadt gründeten im Jahre 1904 den Emschertaler SV Fußball. Im gleichen Jahr, am 18. Dezember, fusionierte der Fußballverein mit dem Oberhausener Turnverein 1873 zum Oberhausener Spielverein. Der Verein spielte dann zunächst im Ruhrgau, später im Gau Niederrhein. 1923 fusionierte der Verein wieder, diesmal mit dem Styrumer BV 08 zum SV 1904 Oberhausen (andere Quellen schreiben Spielvereinigung Oberhausen-Styrum). 10 Jahre danach wurde auf einer Mitgliederversammlung der Antrag gestellt, den Klub in „SC Rot-Weiß Oberhausen“ umzubenennen. Nach einigen Diskussionen wurde dem Antrag dann zugestimmt. Nach dem zweiten Weltkrieg stiegen die Kleeblätter 1947 in die Oberliga West auf. Nach zwei fünften Plätzen waren die nächsten beiden Spielzeiten weniger erfolgreich und 1951 stiegen die Oberhausener ab. Die Rückkehr gelang 1957 und man hielt die Klasse zur Einführung der Bundesliga 1963. Die Qualifikation für die neue höchste deutsche Spielklasse wurde nicht geschafft und so musste Rot-Weiß Oberhausen zunächst in der Regionalliga West antreten. Nach fünf vergeblichen Aufstiegsversuchen wurde 1969 die Staffel gewonnen und Rot-Weiß Oberhausen zog in die Bundesliga ein. Aber nach nur vier Spielzeiten (Plätze 13., 16., 15. und 18.) ging es wieder zurück in die Regionalliga. Nach einem guten zweiten Platz durfte der Verein in der Saison 74/75 in der neu geschaffenen 2. Bundesliga (Nord) antreten. Doch diese Freude währte auch nur ein Jahr und am Ende der Spielzeit stand dann der Gang in die Drittklassigkeit fest. 1983 kehrten die Rot-Weißen noch mal für fünf Jahre in den bezahlten Fußball zurück. Danach folgten Jahre in den Niederungen des deutschen Fußballs, aber 1998 – als Sieger der Regionalliga West, erlebten die Fans am Niederrhein den bis dahin letzten Aufstieg.

   
Stadion:

Herrlich gelegen zwischen Hauptfriedhof und Mosel liegt die Heimstätte des SV Eintracht Trier. Errichtet wurde das Moselstadion 1930 und beim Oberligaaufstieg 1948 erweitert. Der Zuschauerrekord (25.000), der am 30. Oktober 1955 im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern aufgestellt wurde, verdeutlich, dass früher weit mehr Zuschauer in das Stadion passten als heute (13.000 Plätze). Die Stehplätze auf der Gegengerade sind überdacht, die in den Kurven nicht. Die überdachte Haupttribüne mit ihren blauen Klappsitzen ist in den 60er Jahren erbaut worden. Zusätzlich befindet sich davor eine kleine Vortribüne, die allerdings nur teilweise überdacht ist. Seit 1998 verfügt das Moselstadion auch über eine Flutlichtanlage. Aufgrund einer TV-Übertragung des am 12. Februar 1998 ausgetragen DFB-Pokalspiels gegen den MSV Duisburg (10:11 nach Elfmeterschiessen) musste diese installiert werden.

 

 

 

Tageskilometer:  787 km Berlin - Frankfurt (Flug 471 km) - Saarbrücken (Bahn 222 km) - Trier (Auto 94 km)

Saisonkilometer: 22.084 km (12.130 km PKW, 2.863 km Bahn, 7.091 km Flugzeug)

 
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