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U17-Bundesliga West, Saison 10/11, 06.02.2011

 

  FC Schalke 04 - MSV Duisburg

2:2

Gelsenkirchen, Kunstrasenplatz am Parkstadion (ca. 200 Zuschauer)

 

GE

Auf dem Rückweg aus Benelux entließ mich Ingo in Krefeld in den öffentlichen Nahverkehr mit dem Versprechen in Zukunft noch mal so eine dolle Tour zumachen. Die Zukunft begann bereits 10 Stunden, bzw. 11 Stunden je nach Sichtweise, in Essen an der Veronikastraße, zumindest für mich. Der andere Teil wartete derweil im Essener Norden in der Viktoriastraße. Nachdem dieses Missverständnis ausgeräumt war hieß es Warten auf Ingo und was macht man in dieser Zeit? Man sinniert darüber, wie viel Zeit man in seinem Leben mit unnützer Warterei verbracht hat. Warten bis der Wecker klingelt, Warten bis der Kaffe durch ist, Warten auf warmes Wasser aus der Dusche, Warten bis das Hemd gebügelt ist, Warten auf die U-Bahn, Warten bis der Rechner hochgefahren ist, Warten bis endlich mal einer ans Telefon geht, Warten auf den Ruckruf, Warten auf die Mittagspause, Warten auf den Feierabend, Warten auf die U-Bahn, Warten bis die endlich ankommt, Warten aufs Essen, Warten auf ein offenes Ohr, Warten auf Antworten, Warten bis man müde ist und das alles fünfmal die Woche. Danach geht es weiter mit Warten auf die U-Bahn zum Bahnhof, Warten auf den Zug nach irgendwo, Warten bis man endlich ankommt, Warten in der Warteschlage am Kassenhäuschen, Warten in der Warteschlage am Einlass, Warten am Bierstand (das gleich acht- bis fünfmal), Warten auf den Halbzeitpfiff, Warten in der Schlange vor dem Pott (auch ca. acht- bis fünfmal), Warten auf den Schlusspfiff, Warten auf das Pils in der Kneipe (auch mehrmals), Warten auf den Zug zurück, Warten bis der endlich ankommt und schließlich Warten bis die Kopfschmerzen endlich weggehen. Darin noch gar nicht eingerechnet die endlose Warterei auf weibliche Geschöpfe jeder Art. Kurzum, Ingo kam um die Ecke und bevor wir uns der NRW-Liga widmen sollten, stand ein kleiner Abstecher nach Gelsenkirchen auf dem Programm. Die U17 (früher allgemein als B-Jugend bekannt) hatte noch ein Nachholspiel zu absolvieren und mit leichter Verspätung erreichten wir die Geschäftsstelle des Patienten Schalke 04. Der U17 geht es in der Saison wie den Profis, es geht um so gut wie nix mehr, da der Rückstand auf den Tabellenführer einfach zu groß ist. In der Halbzeitpause schlenderten wir zum Parkstadion und nun es ist fast amtlich: Die Haupttribüne ist mittlerweile komplett abgerissen und nur noch die alte Gegengerade und zwei Flutlichtmasten erinnern an die vielen Auf- und Abstiege.

Tore: 0:1 (5. Min.) Yagicibulut, 1:1 (10. Min.) Y

 
 
 

Tageskilometer:                           155 km mit dem KFZ von Lommel nach Apeldoornl

Saisonkilometer:                    44.982 km (11.853 km Flugzeug, 10.159 km KFZ, 22.970 km Bahn) 

zum Vergleich 09/10: 59.940 km: (8.914 km Flugzeug, 24.610 km Bahn, 21.416 KFZ)

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