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Verbandsliga Brandenburg, Saison 2011/2012, 09.06.2012

 

FC Stahl Brandenburg - Werderaner FC Viktoria

2:2

Brandenburg, Stadion am Quenz (520 Zuschauer)

 

Am Rande des U19-Kicks diskutierten einige GEsellen mögliche Hoppingfahrten und irgendwie kamen die Jungs dann auf Stahl Brandenburg. Eine gute Wahl, denn nicht nur das Stadion ist eine echte Perle, sondern auch die Flutlichtmasten sind das Wahrzeichen der Stadt. Aber die sollen weg! Kein Scherz, der Abriss ist wieder einmal billiger als eine Sanierung und damit Vernichten einfacher als Erhalten. Dabei sind die Masten gar nicht so alt, wurden im September 1986 errichtet und stammen aus der Sowjetunion. Allerdings erstrahlten sie zum ersten Mal erst 1994 (!) in einem Punktspiel gegen die Zweitvertretung von Energie Cottbus. Das Stadion wurde vom damaligen Trägerbetrieb, dem Stahl- und Walzwerk, errichtet und sukzessive ausgebaut. Seit 1986 gibt es hier die wunderschöne Haupttribüne zu bewundern und die überdachte Gegengerade existiert schon seit Anfang der 70er Jahre. Ein Jahr später spielte die BSG Stahl Brandenburg im UEFA-Pokal gegen den IFK Göteborg vor über 20.000 Zuschauern und qualifizierte sich nach dem Zusammenbruch der DDR für die 2. Bundesliga. Es folgten Abstiege, ein Konkurs und die Neugründung als FC Stahl Brandenburg. Der hatte es an diesem Nachmittag mit den Werderaner FC Viktoria zu tun. Ein Derby sozusagen, da Werder und Brandenburg nur etwa 30 Kilometer trennen. 520 Zuschauer, darunter sogar eine paar erkennbare Gästefans, 7 x Schalke und 1 x Nürnberg) bildeten somit einen würdigen Rahmen für den Abstiegskampfknaller der Brandenburgliga. Stahl zieht noch in Brandenburg, würde ich mal sagen! Das supportende Klientel auf der Haupttribüne zog sogar eine kleine Blockfahne hoch und fiel im weiteren Verlauf durch lautstarken Support auf (STAHL – FEUER!). In der ersten Hälfte wurde grausiger Fußball dargeboten, dafür ging im zweiten Durchgang die Post ab. Die Gäste gingen durch einen herrlich platzierten Weitschuss in Führung, welche allerdings eine Viertelstunde später durch einen Kopfball egalisiert wurde.  Nur ein paar Minuten später ging Stahl sogar in Führung und alles sah nach einem vorzeitigen Klassenerhalt aus. Aber, aber…in der Nachspielzeit rückte der Gästetormann vor, stiftete Verwirrung und irgendwie landete der Ball zum Ausgleich in Netz. Dramatik pur und das nun verabreichte Freibier machte den eh schon geilen Fußballnachmittag perfekt: STAHL – FEUER!

Tore: 0:1 (55. Min.) Koschan, 1:1 (70. Min.) Bischof, 2:1 (75. Min.) Streisel, 2:2 (90. Min.) Schmidt

Grüße an Benny, DJ, Kirsche, Freddy, Nils, Markus und Danke an den Kutscher Laui!

 
 
 
 
 

Tageskilometer:                            140 km von Berlin nach Brandenburg und zurück

Saisonkilometer:                    61.736 km: (24.867 km Flug, 21.630 km Bahn, 15.019 km KFZ, 220 km Bus)

zum Vergleich 10/11:           68.753 km: (19.473 km Flugzeug, 38.526 km Bahn, 10.580 KFZ, 173 km Bus)

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