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Oberliga Westfalen, Saison 13/14, 22.09.2013

 

SV Zweckel - SV Rödinghausen

0:3

Gladbeck, Kampfbahn Dorstener Straße (300 Zuschauer)

11 Uhr, die A-Jugend bei RW Oberhausen war erst angesagt, aber dann abgesagt, meinerseits. Aber zu einem Nachmittagskick konnte ich mich dann aufraffen, nur die auserkorenen Spiele der Kollegen gingen irgendwie gar nicht. Drum auf nach Gladbeck, auf nach Zweckel und obwohl ich ein Kind dieses wunderbaren Kohlenpotts bin, war und ist Gladbeck für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Untermauert wurde diese These, dass ich die Bahn bis Gladbeck-West nahm und von dort ne halbe Stunde bis Zweckel latschte, nur um kurz vor dem Ziel am Bahnhof Gladbeck-Zweckel vorbei zu kommen, wo mein Zug natürlich auch gehalten hätte. Aber wenigstens schüttelte der stramme Fußmarsch den Restalkohol aus dem Balg bzw. machte Platz für ein paar frische Pilschen. Zur geographischen Einordnung sei gesagt, dass Zweckel so grob zwischen Gelsenkirchen (Scholven) und Bottrop-Kirchhellen liegt und der Gladbecker Bezirk (zumindest für die Pottler) für die alte Zeche bekannt ist, heute ein Industriedenkmal. Die Kampfbahn in Zweckel liegt auf dem alten Zechengelände der Bergbaugesellschaft Hibernia AG und müsste in den 20er Jahren errichtet worden sein. Sechs schöne alte Stufen gibt es ringsherum, dazu noch ein Vereinsheim. Vor ein paar Jahren spielte der Verein noch in der Kreisliga und stieg letzten Sommer zum ersten Mal in die Oberliga auf. Noch rasanter war der Aufstieg des SV Rödinghausen, der in den letzten vier Jahren viermal aufgestiegen ist. Ein Küchenfritze machte dieses „Wunder“ möglich. Ein Kick also für die ganz Hartgesottenen und umso erstaunter (aber nicht minder erfreut) war ich, dass Stone, Bernd und der Chefcock mir beistanden. Neben uns zahlten (oder auch nicht) noch ca. 300 weitere Personen unverschämte acht Euro Eintritt. Die recht einseitige Partie wurde mit dem Austausch von Klatsch und Tratsch garniert. Rödinghausen drei, Zweckel null. Zum Abpfiff und 70 Minuten vor Schließung der Wahllokale verließen wir die Anlage und da mein Zug erst spät am Abend gen Osten rollte, folgten wir dem Vorschlag von Kirsche das Wochenende beim Griechen in Buer ausklingen zu lassen. Den Wahlkreis Gelsenkirchen (Wahlkreis 123) gewann wie immer der SPD-Mann (50,5%) und die FDP verbuchte immerhin 1,7% der gültigen Stimme. Gelbes Pack raus aus GE! Dank an Alle für das extrem kurzweilige Wochenende.

 
 
 
 

Tageskilometer:                             

Saisonkilometer:                    

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