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Landespokal Berlin, Saison 16/17, 01.09.2016

 

Rixdorfer SV - Besiktas JK Berlin

6:1

Berlin, Innsportplatz (30 Zuschauer)

 

 
 

Einen Stadtteil oder Bezirks namens Rixdorf gibt es in Berlin gar nicht, aber es gab ihn mal, zumindest bis 1912. Dann wurde die Stadt Rixdorf (ganz früher Ricksdorf, später Böhmisch Rixdorf) in Neukölln umbenannt und ein paar Jahre später nach Berlin eingemeindet. Als Grund für die Umbenennung wird überliefert, dass Rixdorf zu Kaisers Zeiten für das „Frivole“ stand und man wollte diesen negativen Ruf loswerden. Heute ist Rixdorf eigentlich nur noch durch die gleichnamige Fassbrause (in Volksmund auch häufig als Sportmolle bezeichnet) bekannt. Beim Rixdorfer SV könnte man hingegen annehmen, dass dieser Verein noch zu Kaisers Zeiten gegründet wurde und den traditionellen Vereinsnamen über ein hundert Jahre bewahrte. Aber – einziger Beleg für die nachstehende Behauptung ist mein krankes Hirn – ich meine, dass der Verein aus dem SV Galatasaray Berlin hervorging. Austragungsort dieses letzten Qualifikationsspiels zum Landespokal Berlin (die erste Runde haben gestern die Weinroten aus Hohenschönhausen in Mahlsdorf eröffnet und sind knapp an einer Blamage vorbei geschrammt) ist der Innsportplatz an der Sonnenallee (am langen Ende sozusagen). Dieser war etliche Jahre gesperrt, zuletzt hatte man Bomben aus dem 2. Weltkrieg hier gefunden. Berlin – exklusiv explosiv! Prost!

 
 
 

Tageskilometer:                             

Saisonkilometer:                    

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